Stellungnahme zur Informationsveranstaltung über die Ansiedlung des Fleischhandelszentrums am 16.09.2016

Kommunalpolitik

SPD-Fraktion Aschheim/Dornach

Stellungnahme zur Informationsveranstaltung über die Ansiedlung des Fleischhandelszentrums am 16.09.2016

Am 9. Oktober haben die Aschheimer und Dornacher das Wort: Kommt der Schlachthof oder nicht? Auch im SPD-Ortsverein sind die Meinungen geteilt, wie die kontroverse Diskussion auf der Mitgliederversammlung am 4. Juli gezeigt hat – übrigens bis Freitagabend die einzige Veranstaltung, bei der umfassend und öffentlich über das Projekt informiert wurde.

Ein Schlachthof als essentieller Bestandteil von Viehwirtschaft und Nahrungsmittelversorgung birgt Vorteile, ist aber zugleich ein ...

... Projekt, das im ersten Moment Bedenken hervorruft ‒ das war im Gemeinderat nicht anders. Letztendlich haben aber alle anwesenden Gemeinderäte das Projekt befürwortet. Massive Einwände gegen die Ansiedlung an sich und die Zuverlässigkeit der Investoren sind während der über ein Jahr dauernden nichtöffentlichen Grundstücksverhandlungen von keiner Fraktion vorgebracht worden - auch nicht von denjenigen, die sich jetzt an die Spitze der Gegner stellen. Sie kritisierten lediglich die Vergrößerung durch die Ansiedlung einer größeren Zahl von Metzgereien. Wichtig dabei: An der Größe der Schlachtbetriebe hat sich in der gesamten Planungszeit nichts geändert. Sie wurde zu Beginn der Projektentwicklung von allen mitgetragen.

Die Befürworter in Fraktion und Ortsverein der SPD haben die Investorenvertreter eindringlich aufgefordert, ihren Worten Taten folgen zu lassen und endlich alle Aschheimer und Dornacher vollumfänglich über das Projekt zu informieren. Dementsprechend groß waren unsere Erwartungen an die Informationsveranstaltung am 16. September. Das Ergebnis: Selbst nach einer langen Planungsphase und im Wissen um die Emotionalität des Themas scheinen die Projektverantwortlichen nicht in der Lage zu sein, alle offenen Fragen zu beantworten. Es ist höchst unbefriedigend, dass sich hierdurch zusätzliche Zweifel an der Ernsthaftigkeit von Projekt und Investoren verfestigen.

Nötig wäre bis zum 9. Oktober eine faire und sachorientierte Debatte, die wir bereits in unserer Stellungnahme im Juni gefordert haben. Hier besteht dringender Nachholbedarf, wenn der Entscheid zugunsten des Projekts ausgehen soll.

Klar ist aber auch: Diejenigen, die von Anfang an gezielt unzutreffende Informationen verbreiten und irrationale Behauptungen wie die irreparable Rufschädigung Aschheims, die unwiederbringliche Zerstörung des Heimstettner Sees oder die Zwangsenteignung von Eigentümern vorbringen, diskutieren jenseits aller sachlichen Gesichtspunkte. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass eine respektvolle und faktenbasierte Diskussion auf der Informationsveranstaltung kaum möglich war. Insoweit haben auch Teile der Projektgegner der Auseinandersetzung einen Bärendienst erwiesen.

Hier geht es zu unserer Stellungnahme:
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aj

 

 
 
 

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